Schon lange nicht mehr durch Wald und Wiese gestreift! Schon lange keinen Beitrag mehr geschrieben. Mir fehlt die Inspiration. Und ich stelle fest: durch die Landschaft wandernd kommen mir die besten Gedanken, da bin ich ganz bei mir, still, in Ruhe, voller Staunen über alles, was um mich ist. Die Tage sind voll und ich nehme mir nicht die Zeit, raus zu gehen. Schade eigentlich, es wäre machbar, aber eben… Sich Zeit nehmen oder sich Zeit geben. Zeit geben hört sich viel besser an. Weil ich es mir wert bin. Ich war einige Tage in Berlin. Dort war viel Zeit. Mitten im hektischen Treiben dieser großen Stadt gibt es Orte, wo sie still zu stehen scheint. Hetze und Hektik auf der einen, Muße und Gelassenheit auf der anderen Seite. Welche Seite wähle ich? Wie entscheide ich mich? Morgen geh ich in den Wald – ich schenke mir die Zeit dazu – ganz bewusst…
Donnerstag, 2. Juni 2011
Freitag, 20. Mai 2011
Freitag, 13. Mai 2011
Der Weißdorn blüht
Der Himmel trägt heut blaue Seide,
und golden strahlt
der Sonne Licht darein.
Silbern der Bach,
die Wellen funkeln Blitze,
und ihm entgegen
streckt der Weißdorn seine Zweige.
Kaskaden von Duft,
Honig aus tausend Blüten,
trunkene Bienen taumeln,
summen, tanzen,
künden den Schwestern,
der Frühling ist da.
(Gertrud Everding)
Mittwoch, 4. Mai 2011
Der Pfingstrosenwald
der kleine blumen-engel auf dem weg
durch den lichten pfingstrosenwald.
sein ziel: herzen berühren ♥
wer sieht die winzigkleine blumenelfe?
das ist groß und schön:
von kleinem glücklich zu werden.
(jeremias gotthelf)
Montag, 2. Mai 2011
SchmetterlingsWorte
“Leben allein genügt nicht”
sagte der Schmetterling.
”Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume
muss man auch haben”
(Hans Christian Andersen)
Freitag, 22. April 2011
BergFrühling
Auf der Suche nach dem Bergfrühling…
schwinge ich mich in die Lüfte…
und zahlreiche gelbe Dotterblumen…
die ich mir ein bisschen näher anschauen möchte…
wunderschöne kleine Geschöpfe…
es wird Zeit zu landen, oft blüht es im Verborgenen…
versteckt unter einem frischen Trieb…
oder gut getarnt und sehr filigran…
mit Blick auf den ewigen Schnee ♥
aber sie nutzen die ganze Zeit…
22. April: Tag der Erde
Ich bin das Land,
meine Augen sind der Himmel,
meine Glieder die Bäume,
ich bin der Fels, die Wassertiefe.
Ich bin nicht hier,
um die Natur zu beherrschen oder sie auszubeuten.
Ich bin selbst Natur.
(Squan´na´vai)
Samstag, 16. April 2011
Im Zentrum meines Seins
Im wandeln der Spirale
begeb ich mich nach innen
mit allen meinen Sinnen
ins Zentrum meines Seins
Im wandeln der Spirale
verlasse ich das Alte
ergebe mich in neue,
mir unbekannte Kraft
Im wandeln der Spirale
vergebe ich mir selber
verzeihe meine Schwäche
nehm mich aufs Neue an
Im wandeln der Spirale
begeb ich mich nach innen
zum Ursprung aller Dinge
in Mutter Erdes Schoß
Im wandeln der Spirale
da steh ich nun im Zentrum
im Bauche meiner Mutter
und lasse alles los
Im wandeln der Spirale
begeb ich mich nach außen
Geleert von allem Schweren
geh ich nun leicht voran
Im wandeln der Spirale
eröffne ich mein Herz
erwarte all das Neue
dass mir das Leben bringt
Im wandeln der Spirale
geh ich nun meine Schritte
Tief drin in meinem Bauche
vertraue ich nun auf mich
Im wandeln der Spirale
dank ich der großen Göttin
Für Liebe, Kraft und Frieden
Für die Schönheit meines Seins
(Sabrina Dengel)
Dienstag, 12. April 2011
Lichtgeschöpfe
Doch die Existenz der Engel,
die bezweifelte ich nie;
Lichtgeschöpfe sonder Mängel,
hier auf Erde wandeln sie.
(Heinrich Heine)
Samstag, 2. April 2011
Kleines Frühlingslied
Leise zieht durch mein Gemüt
liebliches Geläute,
klinge, kleines Frühlingslied,
kling hinaus in die Weite.
(Heinrich Heine)
Gibt es passende Worte für solch Schönes?
Wende dein Gesicht der Sonne zu,
dann fallen die Schatten hinter dich
(aus Uganda)
Natürliche Vollkommenheit in Perfektion
Licht schimmert durch die zarten Blütenblätter