Neulich überkam ES mich mal wieder! Es ist dann, wie wenn ich gerufen, geführt bin. Es ist ganz einfach, ganz leicht, nichts kompliziertes oder aufwendiges! Eine silberfarbene Löwenzahnblüte, strahlender Sonnenschein und ein tiefblauer Himmel. Die Blüte nach oben gestreckt, in ihr das Licht einfangen und dann staunen, was es zu sehen gibt. So fein, so filigran, so perfekt, so einfach, so wunderschön. Es macht mich sprachlos, wie kann solch ein Wunder beschrieben werden? Was ich im Herzen fühle ist für mich oft schwer in Worte zu fassen. So lasse ich einfach die Bilder sprechen im Wissen, dass sie auch bei dir im Herzen ankommen und klingen werden.
Samstag, 17. Mai 2014
Nicht von dieser Welt
Donnerstag, 20. März 2014
Endlich Frühling
Frühlingstagundnachtgleiche. Wie das lange Wort es sagt, sind Tag und Nacht gleich lang und nun geht es aufwärts: die Tage werden länger, die Nächte kürzer, der Frühling ist da und draußen ist sichtbar, was die letzten Monate über im Versteckten sich vorbereitet hat. Es blüht schon üppig und wird täglich mehr, ein Feuerwerk aus unzähligen Farben und verführerischen Düften, wie nur die Natur sie kreieren kann. Bienen summen, Schmetterlinge leben Leichtigkeit vor, Vögel stimmen ihr Frühlingslied an und Sonnenstrahlen scheinen mitten ins Herz. Wohltuend und heilsam sind Spaziergänge zu jeder Jahreszeit, aber nie ist die Kraft des Neuen, Frischen, Unverbrauchten so sehr zu spüren wie jetzt. Drum lasst uns rausgehen und dieses Frühlingsglück als Geschenk der Mutter Erde in Dankbarkeit annehmen.
Der Frühling ist eine echte Auferstehung,
ein Stück Unsterblichkeit.
(Henry David Thoreau)
Dienstag, 25. Februar 2014
Schlicht und einfach Moos
Bald ist Frühling. Bei dem warmen sonnigen Wetter, welches hier seit Tagen herrscht, blühen schon zahlreiche Boten dieser lieblichen leichten Jahreszeit. Ich erfreue mich sehr an ihnen und doch war es etwas ganz anderes, was mir neulich ins Auge gesprungen ist: Moos. Schlicht und einfach Moos. Schön sah es aus im goldigen Licht des milden Nachmittags. Wie oft bin ich schon diesen Weg gegangen, ohne den bescheidenen, genügsamen Pflanzenwesen Beachtung zu schenken? Da gibt es doch so viel anderes, welches meine Aufmerksamkeit auf sich zieht. Nun aber sah ich nur noch Moos. Üppig wächst es an Baumstämmen, auf Steinen, in Felsspalten, auf alten Baumstrünken, in kleinen Ritzen im Asphalt, am Wegrand und dem Waldboden. So viele verschiedene Grüntöne und ganz unterschiedliche Wuchsformen habe ich schauen dürfen. Die Sporen erinnern mich an kleine Wichtel, welche einzeln oder in ganzen Gruppen tanzend auf diesem wunderbar weichen Teppich mir zuwinken. Ich winke und zwinkere lachend zurück. Moos hat etwas kindliches welches diese Saite in mir berührt und zum klingen bringt. Und während mein Kind selig schlafend im Wagen liegt, tauche ich ein in die große Welt der kleinen Dinge und freue mich von Herzen über den Einblick, welcher mir gewährt wird.
(Kleiner Tipp: klick auf die einzelnen Bilder, so werden sie vergrössert und es zeigt sich mehr)
Berührt von feinsten Lichtfäden
Auf der Sonnenseite des Lebens
Struppige, überaus liebenswerte Gesellen
Hier sind einige Wesen zu sehen – auf den ersten und auch auf den zweiten Blick ;-)
Montag, 10. Februar 2014
Verbundenheit
Sonntagsspaziergang. Ich genoss ihn gestern mal wieder ganz allein. Ging Wege, die ich schon monatelang nicht mehr gegangen bin. Mit dabei war meine Mala, welche ich erst kürzlich erhalten habe. Eine wunderschöne Kette, bestehend aus 108 Holz- und Edelsteinperlen, handgefertigt von Marion Reiter, auf deren Website ihr noch mehr erfährt über diese im Hinduismus und Buddhismus gebräuchlichen Gebetsketten.
Immer wieder drängte es mich, die Mala in den Händen zu halten, sie zu bestaunen und zu betrachten, ich hatte das Gefühl, dass sie auch lieber an der frischen Luft und der herrlich warmen Sonne ist als unter meiner Jacke versteckt zu sein. An einem meiner Kraftplätze war es dann selbstverständlich, dass ich die Kette auf Stein, Holz und Moos lege, um sie zu fotografieren. Es wurde eine richtige Fotosession, in welcher sowohl das Modell wie auch die Fotografin himmlischen Spaß hatten. Es wurden zauberhafte Fotos, so schön zu sehen, wie auch meine Mala (wen erstaunt’s) sich in der Natur wohl, geborgen und daheim fühlt. Getragen von den Elementen, welche gestern sehr ausgeprägt zu spüren waren. Verbunden mit Allem was ist. Die äußere Zeit war nur kurz, aber mir schien, ich sei den ganzen Nachmittag unterwegs gewesen. Die Zeit so zu “vergessen” ist Seelenbalsam! Ich weiß jetzt schon: ich nehme meine 108 Perlen noch öfter mit mir, wenn ich in Wald und Wiese unterwegs bin. Und beim nächsten Mal bringen wir hoffentlich noch einen passenden Namen für die Mala mit heim…
Ich bin der Wind, der verspielt durch mein Haar fährt.
Ich bin der Vogel, der stolz seine Kreise zieht.
Ich bin das Wasser, das sanft meine Füsse umspült.
Ich bin der Bach, der lustig neben mir her fliesst.
Ich bin die Sonne, die warm meine Wangen küsst.
Ich bin das Sonnenlicht, welches mein Herz so sehr erfreut.
Ich bin die Erde, die mich trägt..
Ich bin die Wurzeln, auf denen ich gehe.
Ich bin verbunden mit allem und nichts ist getrennt.
Sonntag, 14. Juli 2013
Sonn(en)tag
Es ist heiß heute. So habe ich mich schon frühmorgens in den Schatten begeben und den kühlen Wald aufgesucht. Wunderbare Stimmungen gefunden, eine Harmonie aus Licht und Schatten, Hell und Dunkel, wärmenden Sonnenstrahlen und erfrischendem Wind. Dazu das herrliche Konzert unzähliger Vögel, begleitet von den Kirchenglocken, welche die Sonntagspredigt einläuten. Einfach Sein. Stille. Tief durchatmen. Ruhe und Kraft schöpfen. Staunen ab der Fülle der Natur. Verbunden sein und Dankbarkeit fühlen ♥
Und nun, an diesem heißen Nachmittag, gibt’s nur noch eines zu tun: ein entspanntes Schläfchen im Schatten…
Donnerstag, 25. April 2013
Blatt&Blüte
Herrlich! Wer jetzt Zeit hat – sich Zeit nimmt – in der Natur zu sein, wird Zeuge des Wunders, welches sich alljährlich aufs Neue wiederholt. Knospen, welche sich den ganzen Winter hindurch in aller Stille vorbereitet haben, brechen nun auf und verwandeln die eben noch graubraune Welt in ein intensiv grünes Freudenfest. Fast von bloßem Auge kann man beobachten, wie sich die zarten Blätter aus der engen dunklen Umhüllung befreien, um sich an der frischen klaren Luft mit Hilfe des warmen Lichts der strahlenden Sonne langsam zu voller Größe zu entfalten. Hier ein paar Impressionen – mögen sie dich dazu inspirieren, selbst nach draußen zu gehen um zu staunen ob dieser Fülle…
Schwarzdorn – trotz weißer Blüte
Hellgrünes Buchenlaub – der Frühling ist da!