Wüsst ich genau, wie dies Blatt
aus seinem Zweig hervorkam,
schwieg ich auf ewige Zeit still,
denn ich wüsste genug.
(Hugo von Hofmannsthal)
Freitag, 30. April 2010
Ein ewig’ Rätsel…
Donnerstag, 22. April 2010
WüstenWunder
Auf den ersten Blick sieht alles karg aus,
steinig und trocken, leblos.
Auf den zweiten Blick…
Es bleibt nur Staunen übrig! Was es nebst der grossartigen Kulisse des Grand Canyon an kleinem und feinem zu entdecken gibt, ist ein Wunder…
Gelbes Leuchten inmitten vom Nichts
Überlebenskünstler in zartester Farbe
Pilamayaye wakan tanka nici un ake u wo, ahoe!
(Indianersegen)
(Auf Wiedersehen und möge der grosse Geist mit dir sein und dich führen)
Sonntag, 18. April 2010
ZauberBuch
Ich sehe dich, Rose, halbgeöffnetes Buch
es enthält Seiten genug,
das Glück zu beschreiben,
und niemand wird sie entziffern.
Zauber-Buch öffnet sich dem Wind und dem,
der es versucht mit geschlossenen Augen zu lesen…
Und Schmetterlingen, die verwirrt entgleiten,
weil sie schon Gedanken mit ihm teilten.
(Rainer Maria Rilke)
Montag, 12. April 2010
Kommt schaut…
Milli Weber – Kommt schaut, die Anemonen blühen
Am Waldrand habe ich heute kleine, zarte Seelchen bewundert. Es schaut aus, als ob hunderte weisser Sterne vor mir liegen. Ein Abbild des Himmels! Ich hätte Handschuhe vertragen, es geht ein harter, kalter Wind. Dieser stört die Buschwindröschen keineswegs. Sie sind munter und wiegen ihre zierlichen Köpfchen im Rhythmus des luftigen Elements. Sie nehmen an, was ist. Das werde ich mir merken…
Erzählend zuhören – Zuhörend erzählen
Starke Farben – Starke Persönlichkeit
Zusammen ist man weniger allein
Wir haben uns sogar bis auf die grosse Blumenwiese getraut! Zum Glück können wir uns zwischen allerlei Gräsern ein bisschen verstecken…
Donnerstag, 8. April 2010
Ein Herz und eine Seele…
Es gibt Freundschaften,
die im Himmel beschlossen
und auf Erden vollzogen werden.
(Matthias Claudius)
Sonntag, 4. April 2010
Zartgrünes Treiben
Also ihr lebt noch, alle, alle, ihr,
am Bach ihr Weiden und am Hang ihr Birken,
und fangt von neuem an, euch auszuwirken,
und wart so lang nur Schlummernde, gleich – mir.
Siehe, du Blume hier, du Vogel dort,
sieh, wie auch ich von neuem mich erhebe…
Voll innern Jubels treib ich Wort auf Wort…
Siehe, auch ich, ich schien nur tot. Ich lebe!
(Christian Morgenstern)
Samstag, 3. April 2010
Dienstag, 30. März 2010
Alles lebt
Ein wunderschönes Lied mit einem berührenden Text, geschrieben von einem grossartigen Musiker.
Er spricht mir aus dem Herzen…
Alles lebt
Wenn alles vibriert und alles schwingt
dann doch nur, weil alles lebt und singt
Manches ist hohl und manches ist voll
Manches ist gläsern, manches aus Holz,
Manches ist Spielzeug, manches aus Stahl,
Manches ist wie neu und manches schon lange da
Alles lebt
Nicht nur Blumen auch der Regen und der Schnee
wie die Tasse und die Blätter Deines Tee’s
Wie die Worte, die auf allen Tafeln stehn
brauchst nur mit offnen Augen
durch die Welt zu gehn
Nicht nur Tiere auch die Strasse und der Weg
Nicht nur das Meer auch die Brücke und der Steg
Du bist wirklich nie alleine, alles lebt
Ich schreib Dir alles ins Reine
Vieles, das groß ist, könnte auch klein sein
Dieses Gebirge könnte ein Stein sein
Vieles, das weit ist, könnte so nah sein
vieles ist Einsicht, wie viel ist Anschein
Manches ist deutlich, vieles ist so klein
Könnte zerbrechlich, mürbe oder fein sein
Allensamt gemeinsam wird das Leben
niemals einsam
Alles lebt, du kannst es riechen oder sehn
Alles lebt, es erfahren und begehen
Alles lebt, es erleben und erspähen
Alles lebt, es fühlen oder schmecken
Alles lebt, ertasten daran lecken
Alles lebt, es kann sich nicht verstecken
Alles lebt, es ist wie spielende Kinder
Alles lebt, Frühling, Sommer, Herbst, Winter
( Xavier Naidoo)
Freitag, 26. März 2010
Veilchen fein
Das Veilchen
Ich brauch nicht wie die Rose schön,
nicht wie die Tulpe fein,
nicht wie die Sonnenblume so gross und mächtig sein.
Doch wie ein Veilchen leben, so still,
und dennoch allen ein wenig Freude geben,
das möchte mir gefallen.
(Ida Bohatta – Die Frühlingskinder)