Mittwoch, 20. August 2014

Am Wasser

IMG_4635Sonntag! Und endlich wieder einer, wie der Name es verspricht: voller Sonne, Wärme und Licht. Ich schenke mir eine Stunde für mich alleine. Erst geht’s den Wald rauf, teilweise entlang des vorgegebenen Weges, teilweise aber auch mitten durch Gebüsch und Spinnweben, meinen eigenen Weg findend. Dann über die Brücke und runter entlang des Bachs. Dieser Platz hier lässt mich anhalten und lädt ein, mich unten am Wasser hinzusetzen. Da kann ich nicht widerstehen und setze mich auf einen Stein, so dass ich hier gut verweilen kann. Es ist wie eine andere Welt. Hier verschwindet Zeit und teilweise auch Raum. Der Bach ist laut und wild und doch scheint das Wasser mit einem Mal wie in Zeitlupe an mir vorbei zu fliessen und auch das Rauschen wird leiser und leiser und dahinter erscheint eine zauberhafte Melodie und eine Geschichte, wie sie nur von der Natur erzählt werden kann. Hier sind die Schleier sehr dünn und der Schritt von der einen zur anderen Realität ist ein kleiner. Ich sitze da, höre zu, atme ein, geniesse und bin ganz erfüllt von diesem Frieden, der mich umgibt und auch in mir drin ist. Einmal mehr denke ich bei mir, dass es nicht Stunden und Tage braucht, auch nicht ferne Ziele, um aufzutanken und abzuschalten. Es kann ganz in der Nähe sein und braucht nicht zwingend viel Zeit. Es braucht die Bereitschaft, sich führen zu lassen, seinem Gefühl zu vertrauen und sich dem Moment hinzugeben. Und so spüre ich nach einer Weile “nun ist genug” und ich spreche einen leisen Dank. Da bemerke ich auf dem Stein zu meinen Füssen eine ganz besondere Gabe – von wem auch immer – und freue mich, dass ich offen bin, Geschenke als solche wahrzunehmen. Gut genährt, dankbar und ganz erfüllt gehe ich nun weiter durch meinen SonnTag.

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Der Quelle entsprungen, fliesst das Wasser
zur EINEN Quelle zurück

 

IMG_4646Für die äusseren Ohren mag das Wasser sich laut anhören - die inneren vernehmen
eine zauberhafte Melodie

 

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Wasser findet immer einen Weg

 

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Hier verweilt das Wasser, bevor es munter weiter geht

 

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Ein magischer Ort

 

IMG_4660 Ein Geschenk für mich

 

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Durch das Baumtor zurück in den Alltag

Samstag, 17. Mai 2014

Nicht von dieser Welt

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Neulich überkam ES mich mal wieder! Es ist dann, wie wenn ich gerufen, geführt bin. Es ist ganz einfach, ganz leicht, nichts kompliziertes oder aufwendiges! Eine silberfarbene Löwenzahnblüte, strahlender Sonnenschein und ein tiefblauer Himmel. Die Blüte nach oben gestreckt, in ihr das Licht einfangen und dann staunen, was es zu sehen gibt. So fein, so filigran, so perfekt, so einfach, so wunderschön. Es macht mich sprachlos, wie kann solch ein Wunder beschrieben werden? Was ich im Herzen fühle ist für mich oft schwer in Worte zu fassen. So lasse ich einfach die Bilder sprechen im Wissen, dass sie auch bei dir im Herzen ankommen und klingen werden.

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Mittwoch, 16. April 2014

Ein Stückchen Himmel

Linde
Versuche stets ein Stückchen Himmel über deinem Leben freizuhalten.
(Marcel Proust)

Donnerstag, 20. März 2014

Endlich Frühling

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Frühlingstagundnachtgleiche. Wie das lange Wort es sagt, sind Tag und Nacht gleich lang und nun geht es aufwärts: die Tage werden länger, die Nächte kürzer, der Frühling ist da und draußen ist sichtbar, was die letzten Monate über im Versteckten sich vorbereitet hat. Es blüht schon üppig und wird täglich mehr, ein Feuerwerk aus unzähligen Farben und verführerischen Düften, wie nur die Natur sie kreieren kann. Bienen summen, Schmetterlinge leben Leichtigkeit vor, Vögel stimmen ihr Frühlingslied an und Sonnenstrahlen scheinen mitten ins Herz. Wohltuend und heilsam sind Spaziergänge zu jeder Jahreszeit, aber nie ist die Kraft des Neuen, Frischen, Unverbrauchten so sehr zu spüren wie jetzt. Drum lasst uns rausgehen und dieses Frühlingsglück als Geschenk der Mutter Erde in Dankbarkeit annehmen.

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Der Frühling ist eine echte Auferstehung,
ein Stück Unsterblichkeit.
(Henry David Thoreau)

Dienstag, 25. Februar 2014

Schlicht und einfach Moos

IMG_2385 Bald ist Frühling. Bei dem warmen sonnigen Wetter, welches hier seit Tagen herrscht, blühen schon zahlreiche Boten dieser lieblichen leichten Jahreszeit. Ich erfreue mich sehr an ihnen und doch war es etwas ganz anderes, was mir neulich ins Auge gesprungen ist: Moos. Schlicht und einfach Moos. Schön sah es aus im goldigen Licht des milden Nachmittags. Wie oft bin ich schon diesen Weg gegangen, ohne den bescheidenen, genügsamen Pflanzenwesen Beachtung zu schenken? Da gibt es doch so viel anderes, welches meine Aufmerksamkeit auf sich zieht. Nun aber sah ich nur noch Moos. Üppig wächst es an Baumstämmen, auf Steinen, in Felsspalten, auf alten Baumstrünken, in kleinen Ritzen im Asphalt, am Wegrand und dem Waldboden. So viele verschiedene Grüntöne und ganz unterschiedliche Wuchsformen habe ich schauen dürfen. Die Sporen erinnern mich an kleine Wichtel, welche einzeln oder in ganzen Gruppen tanzend auf diesem wunderbar weichen Teppich mir zuwinken. Ich winke und zwinkere lachend zurück. Moos hat etwas kindliches welches diese Saite in mir berührt und zum klingen bringt. Und während mein Kind selig schlafend im Wagen liegt, tauche ich ein in die große Welt der kleinen Dinge und freue mich von Herzen über den Einblick, welcher mir gewährt wird.

(Kleiner Tipp: klick auf die einzelnen Bilder, so werden sie vergrössert und es zeigt sich mehr)

 

IMG_2402 (2) Ein Stein wird erobert



IMG_2394 (2)Meet & Greet

 

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Berührt von feinsten Lichtfäden

 

IMG_2465 (2)Der Fels bietet Schutz

 

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Auf der Sonnenseite des Lebens

 

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Ich mag den Duft des Holzes

 

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Struppige, überaus liebenswerte Gesellen

 

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Hier sind einige Wesen zu sehen – auf den ersten und auch auf den zweiten Blick ;-)

 

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Hier geht’s hoch hinaus

 

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Man sieht nur mit dem Herzen gut

Montag, 10. Februar 2014

Verbundenheit

IMG_1764 Sonntagsspaziergang. Ich genoss ihn gestern mal wieder ganz allein. Ging Wege, die ich schon monatelang nicht mehr gegangen bin. Mit dabei war meine Mala, welche ich erst kürzlich erhalten habe. Eine wunderschöne Kette, bestehend aus 108 Holz- und Edelsteinperlen, handgefertigt von Marion Reiter, auf deren Website ihr noch mehr erfährt über diese im Hinduismus und Buddhismus gebräuchlichen Gebetsketten.

Immer wieder drängte es mich, die Mala in den Händen zu halten, sie zu bestaunen und zu betrachten, ich hatte das Gefühl, dass sie auch lieber an der frischen Luft und der herrlich warmen Sonne ist als unter meiner Jacke versteckt zu sein. An einem meiner Kraftplätze war es dann selbstverständlich, dass ich die Kette auf Stein, Holz und Moos lege, um sie zu fotografieren. Es wurde eine richtige Fotosession, in welcher sowohl das Modell wie auch die Fotografin himmlischen Spaß hatten. Es wurden zauberhafte Fotos, so schön zu sehen, wie auch meine Mala (wen erstaunt’s) sich in der Natur wohl, geborgen und daheim fühlt. Getragen von den Elementen, welche gestern sehr ausgeprägt zu spüren waren. Verbunden mit Allem was ist. Die äußere Zeit war nur kurz, aber mir schien, ich sei den ganzen Nachmittag unterwegs gewesen. Die Zeit so zu “vergessen” ist Seelenbalsam! Ich weiß jetzt schon: ich nehme meine 108 Perlen noch öfter mit mir, wenn ich in Wald und Wiese unterwegs bin. Und beim nächsten Mal bringen wir hoffentlich noch einen passenden Namen für die Mala mit heim…

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Ich bin der Wind, der verspielt durch mein Haar fährt.
Ich bin der Vogel, der stolz seine Kreise zieht.
Ich bin das Wasser, das sanft meine Füsse umspült.
Ich bin der Bach, der lustig neben mir her fliesst.
Ich bin die Sonne, die warm meine Wangen küsst.
Ich bin das Sonnenlicht, welches mein Herz so sehr erfreut.
Ich bin die Erde, die mich trägt..
Ich bin die Wurzeln, auf denen ich gehe.
Ich bin verbunden mit allem und nichts ist getrennt.

Sonntag, 2. Februar 2014

Imbolc – Lichtmess

Das Licht Auch wenn es gerade heute, wo es seit langem mal wieder regnet und schneit, der Himmel wolkenverhangen und düster ist, nicht so scheint, ist am 2. Februar der Tag von Lichtmess, Imbolc und der Heiligen Brigid. An diesem Tag kehrt das Licht zurück, neue Energie zeigt sich, es riecht nach NeuBeginn und Frühling. Das Dunkel des Winters ist überwunden und es ist ein guter Zeitpunkt, um inne zu halten und im übertragenen Sinn zu schauen, was denn für das neue Jahr gesät werden könnte und was wir hinter uns lassen wollen. Die Samen werden im Laufe des Jahres keimen, treiben, blühen und Früchte hervorbringen. Wie diese Früchte aussehen, hängt ganz davon ab, was wir säen und mit welchen Gedanken wir unser kostbares Gut nähren, hegen und pflegen. Nicht immer wird die Sonne scheinen, manchmal ist es etwas zu nass, dann zu trocken und ab und zu gibt es starken Wind mit Blitz und Donner. Wichtig ist, immer wieder auf das Licht, auf das Schöne, auf das Wunder des Lebens zu blicken und diesem bejahend und wohlwollend zu begegnen. So können kräftige Pflanzen wachsen und aus den Früchten, welche wir ernten, entstehen wiederum Samen und so sind wir mittendrin und eingebettet in den ewigen Kreislauf des Lebens. So lasst uns heute das Licht feiern, Kerzen anzünden und auch unser inneres Licht nach außen strahlen lassen.

Mittwoch, 29. Januar 2014

Finden was ist

Grün
Wie schön! Ich war heute etwas zu früh dran und hatte ein paar freie Minuten zum “nichts tun” und solche Momente sollen doch etwas besonderes sein und so zog ich mir eine Sign Karte und auf dieser stand:

*Finden was ist*

Und wie ich so in der Sonne sitze und um mich schaue habe ich bereits gefunden: ein kleines Gänseblümchen, welches schon Frühling hat und sein winziges Köpfchen mutig in die kühle Januarluft streckt. Ich mag diese kleinen Sachen, welche nicht von jedem sofort wahrgenommen werden. Das was nicht auf den ersten Blick sichtbar ist, das feine Kleine, kleine Feine©

Rasch mache ich ein paar Bilder und genieße dankbar noch einen Moment lang die Stille in diesem herrlichen Sonnenschein, bevor ich weiter durch meinen Tag schreite. Neugierig darauf, was sonst noch gefunden werden will…

Blatt&Blüte

Margritli

Gras

“Überall ist Wunderland
Überall ist Leben”
(Joachim Ringelnatz)