Die alten Wege tot? Darüber lachte Alter Mann. Vielleicht, sagte er, ist es einfach so, dass jene, die sich zu sehr daran gewöhnen, Landkarten zu benutzen, die wirklichen Wege unter ihren Füssen nicht mehr sehen.
(Joseph Bruchac)
Samstag, 2. Oktober 2010
Weiser Alter Mann
Samstag, 25. September 2010
Herbst-lich Willkommen
Nun ist er da der Herbst! Seit gestern regnet es fast ununterbrochen und ist merklich kühler geworden. Der Blick zu den Bergen zeigt – wenn sich der Nebel ab und zu mal hebt – Schnee! Da ist es hier auf dem Sofa, eingehüllt in eine wärmende Decke, für die ein paar irische Schafe ihre Wolle gelassen haben, erst recht gemütlich. Das Knistern der Holzscheite im offenen Kamin trägt zur behaglichen Stimmung bei und die anstehenden Arbeiten im Haushalt haben sich bereit erklärt, zu warten :-)
Den letzten Tag vor diesem nasskalten Herbstbeginn bin ich wandernd angegangen. Mit den ersten Sonnenstrahlen bin ich losmarschiert und kurz bevor sie sich am Abend verabschiedet haben, wieder heimgekehrt. Dazwischen lag ein langer Weg bergauf, der mich einiges an Schweiss und Mühe gekostet hat. Doch ich wurde mehrfach entschädigt mit den wunderbar warmen Farbtönen des frühen Herbstes, mit eindrücklichen Aussichten auf die umliegenden Berge, mit allerlei zauberhaftem links und rechts des Weges und einer wilden, menschenleeren Gegend, in der Ehrfurcht und Staunen gross und grösser wurden!
“Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm”
Weiss diese Blume vom nahenden Herbst?
Schattenspiel – wer errät die Pflanze?
Die bunten Farnblätter säumen meinen Weg
…durch die urwüchsige Landschaft
Frau Hummel und Frau Silberdistel
Ein munterer Bach in wildromantischer Umgebung
Ob da zum Vollmond Elfen tanzen?
“Man” könnte noch weiter wandern…
Grandioses Spiel aus Farben, Licht und Schatten
Montag, 20. September 2010
FarbenFroh
In allen Regenbogenfarben fallen die Strahlen der untergehenden Sonne sanft auf Wald und Wiese.
Die bunten Farben spiegeln sich in den Blümchen, welche meinen Weg säumen.
Winzig-fröhliche Farbtupfer, welche bald verblüht sein werden. Dann ziehen sie sich in Mutter Erdes Schoss zurück und ruhen sich aus, bis zum nächsten Frühling. Alles hat seine Zeit.
Aufblühen - Blühen - Verblühen - Rückzug
Doch noch zeigen sie sich in ihren leuchtenden Farben. Schaut und geniesst, wie schön sie sind…
Inneres Licht – Äusseres Leuchten
In mir spiegelt sich der Himmel
Im Schatten der Bäume fühl’ ich mich wohl
Brombeer-Prinzessins letzter Tanz
Die wohltuende Wärme geniessen…
Mittwoch, 15. September 2010
Morning has broken
Morning has broken
like the first morning
Blackbird has spoken
like the first bird
Praise for the singing
Praise for the morning
Praise for them springing
fresh from the world
(Song from Cat Stevens)
Ich wünsche Euch allen einen wunderbaren Tag!
Und wer in den Genuss dieses schönen Liedes kommen möchte, klicke auf diesen Link
Sonntag, 12. September 2010
Danke – von Herzen
Danke - dass du mir zuhörst,
ohne über mich zu urteilen.
Danke - dass du deine Meinung sagst,
ohne mir Ratschläge zu erteilen.
Danke - dass du mir vertraust,
ohne etwas zu erwarten.
Danke - dass du mir hilfst,
ohne für mich zu entscheiden.
Danke - dass du für mich sorgst,
ohne mich zu erdrücken.
Danke - dass du mich siehst,
ohne dich in mir zu sehen.
Danke - dass du mich umarmst,
ohne mir den Atem zu rauben.
Danke - dass du mir Mut machst,
ohne mich zu bedrängen.
Danke - dass du mich hältst,
ohne mich festzuhalten.
Danke - dass du mich beschützt,
aufrichtig.
Danke - dass du dich näherst,
doch nicht als Eindringling.
Danke - dass du all das kennst,
was dir an mir missfällt…
…dass du es akzeptierst
ohne zu versuchen, es zu verändern.
Ich möchte, dass du weisst -
dass du heute auf mich zählen kannst…
Bedingungslos.
(Quiero - Jorge Bucay)
(leicht abgeändert)
Dienstag, 31. August 2010
Der Ewigkeit unvergängliche Tore
Du spürst, wie die Blumen
die köstlichen Düfte versenden
Und grübelst, wie aus so winzigem Ort
dieser Duftstrom mag kommen -
begreif, dass in solcher Mitte
die Ewigkeit ihre unvergänglichen Tore öffnet.
(William Blake)
Donnerstag, 26. August 2010
Einmal zum Mond und zurück
Eben ist der Mond aufgegangen. Er hat sich mit einem feinen Schimmer angekündigt, der rasch heller und heller wurde. Der Himmel ist leicht bewölkt, feiner Dunst liegt über den Bergen. Das Mondlicht schimmert heute goldig und warm und erzählt eine Geschichte der besonderen Art. Mystisch sieht es aus, geheimnisvoll. So ganz anders als heute Morgen, als ich schon früh draussen unterwegs war, und die Sonne mit ihrem leuchtenden Strahlen das Maisfeld und die Wiese hinter dem Haus begrüsst hat. Ich war bei meinem Lieblingsbaum, einer alten Eiche, welche sich immer freut, wenn das warme Licht ihre knorrigen Äste aufwärmt. Ich denke auch jetzt an sie und wie sie wohl ausschaut im weichen Mondlicht. Ein Winterabend fällt mir ein, genauer gesagt Heiligabend vor zwei Jahren. Da war ich kurz vor Einbruch der Dunkelheit unterwegs. An einigen Stellen im Wald habe ich kleine Gläser mit brennenden Teelichtern in den Schnee gestellt, zauberhaft sah es aus. Bevor ich heimging stattete ich meiner Eiche einen Besuch ab und hab auch ihr ein Licht dagelassen, auf einem der unteren Äste hat sie es stolz getragen. Zurück in der warmen Stube, sah ich noch den schwachen Schimmer, es hat mich sehr berührt, mitten im Herzen, es war wirklich ein heiliger Abend, eine stille Nacht. So still wie diese. Der Mond ist weitergewandert und aus meinem Blickfeld verschwunden. Zeit, um ins Bett zu gehen und ihm in meinen Träumen zu folgen…
Mittwoch, 18. August 2010
Dienstag, 10. August 2010
DankeSchön
Vergangenheit ist Geschichte,
Zukunft ist Geheimnis,
aber jeder Augenblick ist ein Geschenk.
(Ina Deter)