Die Seele ernährt sich von dem, worüber sie sich freut
(Augustinus Aurelius)
Freitag, 29. Juli 2011
Mittwoch, 20. Juli 2011
Dert hinde am Louenesee
Eines meiner Lieblingsspiele: Aufschnappen, wenn jemand etwas erzählt, von einem Ausflug zum Beispiel. Es als Zeichen nehmen und bei der nächsten Gelegenheit selber hin fahren. Mit offenen Sinnen dort präsent und ganz bewusst sein und schauen, was es ist, das mich gerufen hat. Was gibt es zu entdecken, was sehe ich, was rieche ich, was höre ich, wo zieht es mich hin. An diesem Tag habe ich vieles gesehen: Schönheit, Strahlen, Klarheit, Verspieltheit, Wärme, Herrlichkeit, Fülle, intensive Blautöne und Grünes in allen Schattierungen. Es war einfach wunderbar…
Lachender Berggeist heißt mich willkommen
Innehalten und den Ort begrüßen
Endlich am See – staunend verweilen!
Im Gras liegen und in den Himmel schauen
Verspieltes Wollgras und strenge Tann(t)en ;-)
Symphonie in unzähligen Grün-Tönen
Immer wieder andere Blickwinkel
Ob hier abends die Feen tanzen?
Montag, 18. Juli 2011
GrasGeflüster
Abendspaziergang. Die Gedanken schweifen lassen. Hören, was das Gras mir zuflüstert. Unscheinbar steht es am Bach, schaukelt sanft im Wind, geht mit ihm mit, lässt sich einfach treiben und ahmt in Wellen dem Wasser nach. Die schlichte Schönheit fasziniert mich, auch die Verspieltheit und die Einfachheit. Auf den ersten Blick sieht jeder Halm gleich aus und doch hat jeder sein eigenes Wesen, seine Geschichten, Geheimnisse und Erlebnisse. Aber seht selber…
Pssst, komm, ich erzähl’ dir was!
Wir mögen, was der Bach erzählt
Mittwoch, 6. Juli 2011
Der Sommerfaden
Da fliegt, als wir im Felde gehen,
ein Sommerfaden über Land,
ein leicht und licht Gespinst der Feen,
und knüpft von mir zu ihr ein Band.
Ich nehm' ihn für ein günstig Zeichen,
ein Zeichen, wie die Lieb' es braucht.
o Hoffnungen der Hoffnungsreichen,
aus Duft gewebt, von Luft zerhaucht!
(Ludwig Uhland)
Sonntag, 3. Juli 2011
Der kleine Unterschied
Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.
(Marie von Ebner-Eschenbach)
Sonntag, 26. Juni 2011
Am Ende des Tages
Ein wunderbarer Tag neigt sich zu Ende. Es war ein richtig perfekter SommerSonnTag. Einen langen Spaziergang durch die umliegenden Felder gemacht, dabei den sanften Wind genossen, welcher die warme Haut gestreichelt hat. Mit nackten Füssen im Wasser am See gesessen, den ganz speziellen Duft in der Nase, welcher so typisch ist für das kühle Nass. Dem Wildbach entlang nach Hause geschlendert, froh um schattenspendende Bäume, welche die Hitze erträglich machten. Den Linden neben dem Haus einen Besuch abgestattet, eine von ihnen steht zur Zeit in voller Blüte und verströmt einen Duft, der einem mitten ins Herz geht. Zugeschaut, wie die drei berühmten Berge, welche sommers und winters das Schneekleid tragen, in den unglaublichsten Rosa – Rot Tönen erstrahlt sind, um sich dann in immer sanfter und weicher werdenden Farben vom Tag zu verabschieden. Kerzen angezündet, den herrlichen Duft nach frischem Heu tief in mich aufgenommen und nun erste Sterne bestaunt. Das Herz weit offen, in Gedanken unterwegs an Orte, welche unerreichbar und doch so nah sind…
Donnerstag, 2. Juni 2011
Ich schenke mir Zeit
Schon lange nicht mehr durch Wald und Wiese gestreift! Schon lange keinen Beitrag mehr geschrieben. Mir fehlt die Inspiration. Und ich stelle fest: durch die Landschaft wandernd kommen mir die besten Gedanken, da bin ich ganz bei mir, still, in Ruhe, voller Staunen über alles, was um mich ist. Die Tage sind voll und ich nehme mir nicht die Zeit, raus zu gehen. Schade eigentlich, es wäre machbar, aber eben… Sich Zeit nehmen oder sich Zeit geben. Zeit geben hört sich viel besser an. Weil ich es mir wert bin. Ich war einige Tage in Berlin. Dort war viel Zeit. Mitten im hektischen Treiben dieser großen Stadt gibt es Orte, wo sie still zu stehen scheint. Hetze und Hektik auf der einen, Muße und Gelassenheit auf der anderen Seite. Welche Seite wähle ich? Wie entscheide ich mich? Morgen geh ich in den Wald – ich schenke mir die Zeit dazu – ganz bewusst…
Freitag, 20. Mai 2011
Freitag, 13. Mai 2011
Der Weißdorn blüht
Der Himmel trägt heut blaue Seide,
und golden strahlt
der Sonne Licht darein.
Silbern der Bach,
die Wellen funkeln Blitze,
und ihm entgegen
streckt der Weißdorn seine Zweige.
Kaskaden von Duft,
Honig aus tausend Blüten,
trunkene Bienen taumeln,
summen, tanzen,
künden den Schwestern,
der Frühling ist da.
(Gertrud Everding)
Mittwoch, 4. Mai 2011
Der Pfingstrosenwald
der kleine blumen-engel auf dem weg
durch den lichten pfingstrosenwald.
sein ziel: herzen berühren ♥
wer sieht die winzigkleine blumenelfe?